Agentic AI

Sparringspartner statt Autopilot
Wir bauen KI-Agenten. Angefangen haben wir im eigenen Marketing, inzwischen ist daraus ein Beratungsangebot geworden. Was wir gelernt haben, steckt in einem Vorgehen aus sechs Phasen, das sich auf Ihre Themen übertragen lässt.
Mensch und KI-Agent im Dialog auf Augenhöhe, darunter sechs Punkte für die sechs Phasen

Agentic AI Services

KI ist keine Magie. KI ist ein Stapel.

Agentic AI ist die jüngste Schicht einer langen Entwicklung, die bei regelbasierten Systemen beginnt und über Machine Learning zu generativen Modellen führt. Der Unterschied zur Schicht darunter: Generative KI antwortet, Agentic KI handelt.

KI-Agenten bestehen aus wenigen Teilen. Einem Sprachmodell mit System Prompt, wiederverwendbaren Skills, einer Wissensdatenbank und dem Feedback seiner Nutzer.

Unser Vorgehen in sechs Phasen

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Rolle & Ziel

Wofür der Agent da ist – und wofür nicht

Am Anfang steht keine Technik, sondern eine Entscheidung. Welche Rolle nimmt der Agent ein, welche Aufgaben übernimmt er und welche ausdrücklich nicht. Ohne diese Klarheit bleibt er generisch. Und wozu er da ist, entscheidet zugleich, wie kritisch er ist.

Zum Artikel:

KI-Agent mit Zielscheibe: Aufgaben, die er übernimmt, und Aufgaben, die er ausdrücklich nicht übernimmt

Ergebnis dieser Phase

Ein Agenten-Steckbrief mit Rolle und Grenzen – bevor Technik entsteht.

KI-Agent zwischen zwei Leitplanken, daneben eine Karte mit festgelegten Regeln

System Prompt

Die Leitplanken des Agenten

Der System Prompt beschreibt Kontext, Rolle, Tonalität, Arbeitsweise und Qualitätsanspruch. Er macht den Agenten nicht kreativ, sondern verlässlich. Hier ziehen auch die Regeln ein, die später niemand mehr diskutieren möchte. Wer prüft, wer gibt frei, wo wird eskaliert.

Ergebnis dieser Phase

Ein Agent, der sich morgen genauso verhält wie heute.

Wissensdatenbank

Wissen schlägt Prompt-Länge

Ein Agent ist so gut wie das Wissen, auf das er zugreift. Bewährt haben sich fachliche Dokumente, Stil- und Formatvorgaben, Planungsunterlagen. Wichtig ist vor allem eine Regel. Jeder Sachverhalt steht in genau einer Datei, alle anderen verweisen darauf.

Zum Artikel:

Zentrale Wissensdatenbank, auf die sechs Dokumente verweisen – jeder Sachverhalt an genau einer Stelle

Ergebnis dieser Phase

Antworten aus Ihrem eigenen Wissen – und Sie sehen, woher sie kommen.

Ein Skill läuft wiederholt und liefert drei gleichbleibende, geprüfte Ergebnisse

Skills

Wiederkehrende Aufgaben, gleichbleibende Ergebnisse

Skills sind vordefinierte Arbeitsanweisungen für Aufgaben, die regelmäßig anfallen. Einmal entwickelt, iterativ verbessert, dauerhaft wiederverwendet. So entstehen vergleichbare Ergebnisse, ohne den Agenten jedes Mal neu zu instruieren. Die Wissensdatenbank liefert das Was und Warum, der Skill das Wie.

Ergebnis dieser Phase

Das Wie einer Aufgabe steckt im Agenten – nicht im Kopf einzelner Kollegen.

Arbeiten mit dem Agenten

Er schreibt nicht für Sie. Er denkt mit.

Im Alltag entsteht Qualität im Dialog. Nachfragen, widersprechen, gemeinsam schärfen. Einen Punkt haben wir dabei unterschätzt: Je besser der Agent wird, desto mehr Gespräche zieht er aus dem Team ab. Das lässt sich regeln, ignorieren lässt es sich nicht.

Zum Artikel:

Mensch und KI-Agent im Austausch mit Frage, Widerspruch und Bestätigung, das Team im Hintergrund | Person and AI agent exchanging question, objection and confirmation, with the team in the background

Ergebnis dieser Phase

Bessere Ergebnisse durch Nachfragen – und ein Team, das im Gespräch bleibt.

Kreislauf um die Wissensbasis: Hinweis erkennen, Ursache suchen, nachschärfen, Ergebnis festhalten

Optimieren

Nutzung entwickelt keinen Agenten. Pflege schon

Jeder falsche Output ist ein Hinweis. Meist liegt der Fehler nicht im Modell, sondern in einer Lücke der Wissensbasis. Erkennen, Ursache bestimmen, nachschärfen. Und das Ergebnis festhalten, statt es im nächsten Gespräch wieder zu verlieren.

Zum Artikel:

Ergebnis dieser Phase

Ein Agent, der mit der Zeit mehr kann – ohne neu gebaut zu werden.

Bevor Sie starten

Abgrenzung

Was ein Agent nicht ist

KI-Agenten entlasten fachlich. Sie machen es möglich, auch in Themen fundiert zu arbeiten, in denen niemand im Team Spezialist ist. Dort beginnen wir. Mit wachsender Reife übernehmen sie mehr, in Ihrem Tempo. Die Freigabe bleibt beim Menschen.

Voraussetzungen

Und was es dafür braucht

Bei KI-Agenten bestimmt nicht die Maschine das Tempo, sondern das Team.

Ist das Wissen greifbar? Lässt sich der Prozess beschreiben? Und ist geklärt, wer prüft und freigibt?

Diese drei Fragen entscheiden früher als jede Modellwahl. Wir beraten tool-agnostisch: Tragfähig ist, was auch bei einem Modellwechsel bestehen bleibt.

Zum Artikel:

Aus der Praxis - Unsere Artikelreihe

Ihre wichtigsten Vorteile.

Icon Person mit Glühbirne und Häkchen – fachliche Entlastung

Fachliche Entlastung

statt Prozessautomatisierung

Icon Aktentasche mit Häkchen – eigene Praxis aus dem Tagesgeschäft

Eigene Praxis

aus dem eigenen Tagesgeschäft

Icon einzelnes Puzzleteil mit Häkchen – niedrigschwelliger Einstieg

Niedrigschwelliger Einstieg

ein Use Case, kein Plattformprojekt

Icon Koffer mit drei Schichten und Häkchen – portabel

Portabel

System Prompt, Wissen und Skills bleiben bei Ihnen

Sie überlegen, wo Ihr erster Use Case für KI-Agenten liegen könnte?

Dann sprechen Sie mit uns!

Marc Nawroth

Ihr Ansprechpartner zum Thema Agentic AI