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Agentic AI Services
Agentic AI ist die jüngste Schicht einer langen Entwicklung, die bei regelbasierten Systemen beginnt und über Machine Learning zu generativen Modellen führt. Der Unterschied zur Schicht darunter: Generative KI antwortet, Agentic KI handelt.
KI-Agenten bestehen aus wenigen Teilen. Einem Sprachmodell mit System Prompt, wiederverwendbaren Skills, einer Wissensdatenbank und dem Feedback seiner Nutzer.

Wofür der Agent da ist – und wofür nicht
Am Anfang steht keine Technik, sondern eine Entscheidung. Welche Rolle nimmt der Agent ein, welche Aufgaben übernimmt er und welche ausdrücklich nicht. Ohne diese Klarheit bleibt er generisch. Und wozu er da ist, entscheidet zugleich, wie kritisch er ist.
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Ergebnis dieser Phase
Ein Agenten-Steckbrief mit Rolle und Grenzen – bevor Technik entsteht.

Die Leitplanken des Agenten
Der System Prompt beschreibt Kontext, Rolle, Tonalität, Arbeitsweise und Qualitätsanspruch. Er macht den Agenten nicht kreativ, sondern verlässlich. Hier ziehen auch die Regeln ein, die später niemand mehr diskutieren möchte. Wer prüft, wer gibt frei, wo wird eskaliert.

Ergebnis dieser Phase
Ein Agent, der sich morgen genauso verhält wie heute.

Wissen schlägt Prompt-Länge
Ein Agent ist so gut wie das Wissen, auf das er zugreift. Bewährt haben sich fachliche Dokumente, Stil- und Formatvorgaben, Planungsunterlagen. Wichtig ist vor allem eine Regel. Jeder Sachverhalt steht in genau einer Datei, alle anderen verweisen darauf.
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Ergebnis dieser Phase
Antworten aus Ihrem eigenen Wissen – und Sie sehen, woher sie kommen.

Wiederkehrende Aufgaben, gleichbleibende Ergebnisse
Skills sind vordefinierte Arbeitsanweisungen für Aufgaben, die regelmäßig anfallen. Einmal entwickelt, iterativ verbessert, dauerhaft wiederverwendet. So entstehen vergleichbare Ergebnisse, ohne den Agenten jedes Mal neu zu instruieren. Die Wissensdatenbank liefert das Was und Warum, der Skill das Wie.

Ergebnis dieser Phase
Das Wie einer Aufgabe steckt im Agenten – nicht im Kopf einzelner Kollegen.

Er schreibt nicht für Sie. Er denkt mit.
Im Alltag entsteht Qualität im Dialog. Nachfragen, widersprechen, gemeinsam schärfen. Einen Punkt haben wir dabei unterschätzt: Je besser der Agent wird, desto mehr Gespräche zieht er aus dem Team ab. Das lässt sich regeln, ignorieren lässt es sich nicht.
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Ergebnis dieser Phase
Bessere Ergebnisse durch Nachfragen – und ein Team, das im Gespräch bleibt.

Nutzung entwickelt keinen Agenten. Pflege schon
Jeder falsche Output ist ein Hinweis. Meist liegt der Fehler nicht im Modell, sondern in einer Lücke der Wissensbasis. Erkennen, Ursache bestimmen, nachschärfen. Und das Ergebnis festhalten, statt es im nächsten Gespräch wieder zu verlieren.
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Ergebnis dieser Phase
Ein Agent, der mit der Zeit mehr kann – ohne neu gebaut zu werden.
Abgrenzung

KI-Agenten entlasten fachlich. Sie machen es möglich, auch in Themen fundiert zu arbeiten, in denen niemand im Team Spezialist ist. Dort beginnen wir. Mit wachsender Reife übernehmen sie mehr, in Ihrem Tempo. Die Freigabe bleibt beim Menschen.
Voraussetzungen

Bei KI-Agenten bestimmt nicht die Maschine das Tempo, sondern das Team.
Ist das Wissen greifbar? Lässt sich der Prozess beschreiben? Und ist geklärt, wer prüft und freigibt?
Diese drei Fragen entscheiden früher als jede Modellwahl. Wir beraten tool-agnostisch: Tragfähig ist, was auch bei einem Modellwechsel bestehen bleibt.
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Ihre wichtigsten Vorteile.

statt Prozessautomatisierung

aus dem eigenen Tagesgeschäft

ein Use Case, kein Plattformprojekt

System Prompt, Wissen und Skills bleiben bei Ihnen
Sie überlegen, wo Ihr erster Use Case für KI-Agenten liegen könnte?
Dann sprechen Sie mit uns!
Marc Nawroth
Ihr Ansprechpartner zum Thema Agentic AI
Vor einigen Monaten haben wir bei der AIC Group GmbH begonnen, intern einen KI-Agenten aufzubauen. Nicht als formales Pilotprojekt. Nicht mit externer Agentur. Nicht über ein IT-Ticket.
Dass das Thema gerade überall ist, war auch auf der OMR in Hamburg deutlich zu spüren: Keynotes, Podiumsdiskussionen, Pausengespräche. Was uns dabei auffiel: Viele Unternehmen wissen, dass sie sich mit Agentic AI auseinandersetzen sollten. Aber der Einstieg fühlt sich oft groß an. Nach IT. Nach Budget. Nach externer Lösung. Nach Zeit, die gerade fehlt.
Genau dieses Muster kennen wir. Und wir wissen inzwischen aus eigener Erfahrung: Es gibt einen anderen Weg.
Der Use Case: Content Creation. Konkret die Planung und Ausarbeitung unserer LinkedIn- und Instagram-Posts.
Warum genau dieser Use Case? Weil er niedrigschwellig ist. Marketingcontent ist öffentlich zugänglich – er enthält keine vertraulichen Informationen, keine sensiblen Daten. Man braucht kein aufwändiges Datenprojekt, um zu starten. Was man braucht, ist ein klares Vorgehen.
Ein funktionierender Agent ist kein Zufallsprodukt. Er entsteht durch Entscheidungen – und durch Iteration. Unser Prozess folgt sechs Phasen.
Phase 1 – Rolle & Ziel definieren
Wofür soll der Agent eingesetzt werden? Was sind seine Aufgaben – und was ausdrücklich nicht? Ohne diese Klarheit bleibt der Agent generisch.
Phase 2 – System Prompt entwickeln
Der System Prompt ist das Herzstück. Er definiert Kontext, Rolle, Tonalität, Arbeitsweise und Qualitätsansprüche. Er macht den Agenten nicht kreativ – er macht ihn verlässlich.
Phase 3 – Wissensdatenbank aufbauen
Ein Agent ist nur so gut wie das Wissen, das ihm zur Verfügung steht. Wir haben dafür strukturierte Dokumente erstellt: Positionierungsgrundlagen, Sprachregeln, Designvorgaben, Redaktionspläne.
Drei Typen von Quellen haben sich dabei bewährt: strategisch-fachliche Dokumente, Stil- und Formatvorgaben sowie Planungsunterlagen.
Wissen schlägt Prompt-Länge.
Phase 4 – Skills entwickeln
Für wiederkehrende Aufgaben haben wir vordefinierte Arbeitsanweisungen entwickelt – sogenannte Skills. Sie sorgen dafür, dass der Agent konsistente, reproduzierbare Ergebnisse liefert, ohne jedes Mal neu instruiert zu werden.
Die Wissensdatenbank liefert das Was und Warum, der Skill das Wie.
Phase 5 – Arbeiten mit dem Agenten
Ein Agent ist kein Texter. Er ist ein Sparringspartner.
Dialog statt perfekter Prompts. Feedback statt Neuanfang.
Wer so arbeitet, kommt schneller zu besseren Ergebnissen.
Phase 6 – Kontinuierlich optimieren
Jeder falsche Output ist eine Lernchance. Die Optimierungsschleife – Fehler erkennen, Ursache identifizieren, nachschärfen – ist entscheidend für die langfristige Qualität.
Jeder falsche Output macht den Agenten besser.
In Gesprächen mit anderen Unternehmen – und beim Besuch von KI-Anbietern, die uns ihre Lösungen vorstellen – beobachten wir dasselbe Muster immer wieder.
Viele Anbieter bauen Oberflächen, die genau das zugänglich machen, was einen Agenten ausmacht: System Prompt, Wissensdatenbank, vordefinierte Arbeitsanweisungen. Dahinter steckt ein Sprachmodell, ergänzt um Integrationen – in die Website, ins CMS, in bestehende Workflows.
Das ist kein schlechter Ansatz. Aber er löst eine Herausforderung nicht: Den Unterbau sauber aufzubauen.
Was soll der Agent wissen? Wie soll er kommunizieren? Welche Aufgaben soll er reproduzierbar erledigen? Diese Arbeit bleibt immer. Egal ob mit eigenem Agenten oder mit einem Dienstleister.
Genau das hat unsere Entscheidung bestätigt: Wir bauen den Unterbau selbst. Nicht weil wir Tools ablehnen – sondern weil wir verstehen wollen, was einen guten Agenten ausmacht. Und weil dieses Wissen wiederverwendbar ist. Für den nächsten Use Case. Und den übernächsten.